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Freitag 21:00 Uhr (Einlass 20:00 Uhr)

22.11.

Shimshon konzertiert!

Blues, Swing und Jazz

Sicherlich stand dieser Koffer schon ewig so inmitten einer pampösen Fläche unter einem alten verwachsenen Apfelbaum. Dieser Koffer und dieser Mantel. In der Tasche des Mantels eine verwaschene, nie abgeschickte Postkarte: “Noch aber find ich Welt in Deinen Augen. S.“ Diese Wildnis – einst ein Hinterhof, umgrenzt von den Mauern verschiedenster Etablissements: Kneipen, Kinos, Eingänge, Absteigen, ein Varieté – erhielt seltsamerweise diesen stehengelassenen Koffer, konservierte diesen Moment Leben.

Ein alter Koffer lebt! Du spürst es in Deiner Seele! Nun steht dieser Koffer inmitten einer Band und klingt durch die Musiker – das ist „Shimshon“: Sie klingen rau, nach altem Blues, Swing und Jazz, nach verschwommenen Nächten und verregneten Tagen, rauschendem Tanz und zarter Liebe, klingen nach Artistengepäck und Varieté, sie klingen und erzählen mit Banjo, Gitarren, Schlagzeug, Kontrabass, Saxophonen und Stimme. Schier eine Geburt ist's den Koffer zu öffnen, den Mantel zu breiten: ...“Noch aber find ich Welt“!

Philipp Wiechert - Gitarre, Banjo

Franz Gruber - Kontrabass

Jens Wunderlich - Schlagzeug

Jörg Piesendel - Saxophone, Harp

Jens Bühring - Gesang


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Abendkasse 14,00 €, ermäßigt 9,00 €
Mittwoch 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)

27.11.

Philipp Rumsch Ensemble & Klangteppich

Jazz, Electronica und Pop

Unter den jungen und jüngeren Klangkörpern Mitteldeutschlands sticht das Philipp Rumsch Ensemble durch seine Einzigartigkeit hervor. Nicht nur Besetzung und Kompositionen sind ungewöhnlich, ja, auch die Verbindung recht gegensätzlicher Stilistiken, wie Ensemble-Jazz, Minimal, atmosphärischer Electronica und hymnischer Popmusik, klingen hier naheliegend zusammengehörig. Und vor allem zeichnet sich dieses umfangreiche Experimentierfeld durch etwas aus, was man bei Versuchen dieser Art nicht erwartet: innige Nahbarkeit.

Nicht nur das erste Album "Reflections" brachte Philipp Rumsch daher den Leipziger Jazznachwuchspreis ein.

Eröffnet wird der Abend durch das Projekt Klangteppich, dem Solo Projekt des Plauener Tastenvirtuosen Marius Leicht, manchem als Tastenspieler der Band Polis ein Begriff. Das Genre der Neo-Klassik hat in den letzten Jahre, nicht zu letzt durch Künstler wie Nils Frahm, einige Popularität erfahren. Und auch wenn der Klangteppich sich mancher solcher Stilmittel bedient, ist hier ein deutlicher Aufbruch hörbar. Die Kompositionen sind stets melodisch, doch nie elegisch, stets reich an Texturen und Klangfarben. Diese Nuancen und Schattierungen eröffnen dem inneren Ohr stets kleine oder große Geschichten, mal alltäglich mal phantastisch.